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Die Transformation der Welt kommt, wenn wir uns selbst ändern.
Krishnamurti

Was ist Tiefenimagination?

Tiefenimagination ist eine Heilweise der neuen Zeit.

Was uns Menschen von den Tieren unterscheidet ist die Tatsache unseres Bewusstseins, dass wir leben. Und so natürlich auch, dass wir sterben werden. Deshalb brauchen wir, im Gegensatz zu den Tieren, eine Art inneren Plan, einen Traum, eine Vision, die uns helfen durchs Leben zu navigieren. In unserer westlichen Gesellschaft sitzt auf diesem Thron das Denken. Es beherrscht die meisten unserer Entscheidungen und regiert über das Ziel unserer Lebensreise. Über die Klarheit der Ausrichtung im Denken kann man zweifeln, aber über die Herrschaft des Denkens keinesfalls. Solange wir in einer vom Denken regierten Welt leben, wird keine neue Zeit hereinbrechen können.

 

Was uns tatsächlich vom Leben, vom Universum als Navigationshilfe, als Licht das uns führt geschenkt wurde, sind die inneren Bilder.

Sie können zu einer völligen Neuausrichtung, zu einer gänzlichen Transformation in unserem Leben führen.

 

Was ist nun Tiefenimagination? Worauf fußt sie?

Alle Zweige der Psychotherapie haben etwas gemeinsam: Jede Methode hat ihre Theorie und Therapeuten, die sie anwenden. Der entscheidende Punkt dabei ist die Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Fließt darin die Energie, kann Heilung stattfinden. Der Ansatz der Tiefenimagination ist ein grundsätzlich anderer. Es gibt keine Theorie und keine Therapeuten. Die Beziehung zu den eigenen inneren Wesen wird zum Angelpunkt der Heilung.

Dabei gibt es im Grunde nur einen einzigen theoretischen Satz, auf dem die Tiefenimagination aufbaut, und der ist:„Die Grundsubstanz des Universums ist die Liebe.“ Denn jedes Wesen, das sich zeigt - sei es nun ein Tier oder ein Berg, ist willkommen und wird mit Achtung behandelt. Ja selbst wenn das Tier uns fressen mag behandeln wir es so, als hätte es eine wichtige Botschaft für uns. Das funktioniert, weil die inneren Bilder uns eben vom Leben selbst, vom Universum geschickt wurden. Die Bilder kommen vom großen Herzen des Universums, von der Liebe und deshalb ist alles, was sich in ihnen zeigt wichtig und uns letztendlich wohlgesonnen.

Und es gibt keine Therapeuten, sondern Begleiter. Der Begleiter hat keine Theorie gelernt, sondern viel Erfahrung mit seinen inneren Bildern gemacht. So kann er Raum geben und Raum halten für die Erfahrung des Reisenden zu den inneren Bildern.

Die Antworten, die Heilung finden ausschließlich im inneren Universum des Reisenden statt. Nur wenn der Reisende abdriftet oder nicht weiter weiß, bringt der Begleiter ihn wieder in Kontakt mit den Bildern. So folgt die Tiefenimagination keiner Theorie, sondern den Gesetzmäßigkeiten des Lebens selbst. Und eine davon ist:

Das Leben trägt in sich den Wunsch zur Vollendung.

Wenn also Schmerz in einer Reise auftaucht, so werden die inneren Wesen von sich aus nach Heilung streben. Und das deshalb, weil das Leben einfach fließen will und nach Verwirklichung strebt. Wie die inneren Bilder Schmerzen heilen, ist so individuell wie das Leben selbst. Kein Mensch im Außen könnte jemals darauf kommen. Mit manchen Menschen arbeiten sie ganz direkt an dem Thema, andere durchleben die abenteuerlichsten Geschichten in den inneren Bildern um dann am Ende zu erkennen, wofür diese Erfahrung gut war.

Wir leben in einer Zeit, in der Ideologien und Konzepte immer weniger funktionieren. Die großen Geschichten, die Mythen durchdringen immer weniger ins Alltagsleben der Menschen. Es ist, als würde die Tiefenimagination jetzt schon in eine neue Zeit hinüberwirken. Als wäre jede einzelne Heilungsgeschichte, die sich über die inneren Bilder zeigt, Teil eines großen, neuen Schöpfungsmythos, der gerade im entstehen ist. Dieser Schöpfungsmythos handelt vom Erwachen der Menschen.

Denn wenn das Leben erst einmal frei fließen kann, will es ungehindert wachsen.

Wenn die meisten Wunden geheilt sind, arbeiten die inneren Bilder am Wachsen in unsere Bestimmung.Sie führen uns wieder zurück zum Lied unserer Seele, zum Rhytmus unseres Herzens und letztendlich zum Einssein mit allem Lebenden. Viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte haben uns dann die inneren Bilder wie ein Spiegel begleitet, an dem wir heilen und wachsen konnten. Und irgendwann kommt vielleicht der Tag, an dem die Frucht reif ist und das Ego abfallen kann. Das fühlt sich wie ein Sterben an, ein Sterben in ein völlig neues Leben hinein.

Wenn wir sterben während wir am Leben sind, werden wir eins mit uns selbst. Und dann können die inneren Bilder auch zu sich selbst zurückkehren. Wenn unser Ich stirbt, transformieren sich die inneren Bilder zur Vision. Bis jetzt waren sie für uns da auf unserem Lebensweg. Nun werden wir zum Medium für die Botschaften der Visionen. Nun dienen wir den Bildern und sie schicken uns Botschaften für die Menschheit.

Die inneren Bilder kannst Du rufen, eine Vision kommt, wenn sie es für richtig hält. Eine Vision kannst Du untertags oder in Form eines visionären Traumes haben. Eine Vision kann Dir über den Fortgang Deines Lebens Auskunft geben oder den der Menschheit. Sie kann viele Jahre bis Jahrzehnte in die Zukunft reisen und Dir eine Aussicht in völlig neue Zeiten schenken.

Wenn Du ganz bei Dir ankommst, wird das auch bei den inneren Bildern passieren. Nun gibt es keine Trennung mehr zwischen Innen und Außen – so wird die Vision geboren. Wenn Du so verwirklicht bist, gibt es nur mehr eine Aufgabe: Mensch und Vision arbeiten Hand in Hand am Fortbestand des Planeten.  
© Michael Schütz

termine

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mit Eligio Stephen Gallegos; 1. + 2. April 17; zeiTraum, Wien, A

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mit Raffaella Mayana Romieri; 20. April 17, Wien, A

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Training im PTPP mit Raffaella Mayana Romieri & Eligio Stephen Gallegos; Start: 26. - 30. April 17, Eltendorf, A

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